Christopher Zimmermann ist Fischereibiologe und Meereswissenschaftler und leitet das Thünen-Institut für Ostseefischerei in Rostock. Zudem lehrt er an der dortigen Universität. Regelmäßig berät er Bund und Länder, warnt vor Überdüngung und Versauerung und empfiehlt Fangquoten für die Ostseefische – nach wissenschaftlichen Kriterien. Und er vertritt Deutschland im Internationalen Rat für Meeresforschung.
Das Arbeitsgebiet des Thünen-Instituts ist die Ostsee: das größte Brackwassergebiet der Erde. Durch den geringen Salzgehalt ist ihre marine Fauna artenarm. Auch die Fischerei ist zwar vielfältig, aber einfach strukturiert. Die kleine Küstenfischerei prägt die meist strukturschwachen Küstenregionen der Anrainerstaaten. Dank dieser Charakteristika wird die Ostsee zum idealen Testgebiet für neue Ansätze zur Datenerhebung und zum Fischereimanagement.
Anzahl-Laufzeit-Farben:
107 min
Adressaten:
Allgemeinbildende Schule
Sachgebiete:
- Umweltgefährdung, Umweltschutz -> Wasser
- Geographie -> Pole und Meere
Inhalt Kapitel: 1 Intro -00:42 2 Begrüßung 00:40 3 Thünen-Institut 02:43 4 Persönlicher Hintergrund 07:29 5 Fischereibiologie und Forschung 05:54 6 Aufgaben des Instituts 02:13 7 Die Ostsee und ihre Fischbestände 10:29 8 Befischung der Ostsee 08:39 9 Datenerhebung 24:24 10 Rückwürfe 03:51 11 Fischereimanagement 07:31 12 Fangtechniken 06:55 13 Sozialwissenschaftliche Aspekte und Politik 11:56 14 Die Bedeutung des Meeres für die Ernährung 10:48 15 Ostsee als nachhaltiges Ökosystem 02:52
Serienbeschreibung Forschergeist ist ein Projekt des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und erscheint im Schnitt alle drei Wochen neu. Moderator Tim Pritlove spricht mit Wissenschaftlern und anderen Aktiven des Wissenschaftssystems über aktuelle und zukünftige Trends und Praktiken für die Bildung, der Forschung und der Organisation und Kommunikation der Wissenschaft.