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Polizeiliche Extremismusprävention

Polizeiliche Extremismusprävention

Die Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention wurde im ersten Quartal 2013 errichtet. Sie ist als Teil der Landespolizeidirektion zentraler Ansprechpartner der Thüringer Polizeidienststellen für die polizeiliche Extremismusprävention.

Unter den Begriff des politischen Extremismus fasst die Polizei alle strafbaren Handlungen im Phänomenbereich der politisch motivierten Kriminalität (PMK). Aus Sicht der Prävention stehen zudem Einstellungs-, Orientierungs- und Handlungsmuster im Fokus, die im Wesen mit der Anerkennung der Würde eines Menschen unvereinbar sind und in der Logik einer Ideologie der Ungleichwertigkeit zu Handlungen im Sinne der PMK führen können. Aufgabe der Stabsstelle ist es in diesem Kontext, alle organisationsinternen Maßnahmen zu treffen, die zum Ziel haben, eine Optimierungder polizeilichen Handlungssicherheit im Umgang mit dem Phänomen des politischen Extremismus zu erreichen. Die Stabsstelle beugt unerwünschten Zuständen, Ereignissen oder Entwicklungen sowie deren Auswirkungen im Zusammenhang mit politischem Extremismus in der Organisationsumwelt vor bzw. versucht diesen entgegenzuwirken.

Ziele der Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention

  • Stärkung der Handlungssicherheit der Thüringer Polizei im Umgang mit politischem Extremismus und der Bekämpfung politisch motivierter Kriminalität sowie polizeiinterne Sensibilisierung für einen angemessenen Umgang mit Opfern dieser Straftaten
     
  • Sensibilisierung der Bevölkerung für Gefahren, die aus dempolitischen Extremismus erwachsen können, um extremistische Einstellungs-, Orientierungs- und Handlungsmuster zu erkennen und ihnen vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken
     
  • Stärkung des Opferschutzes nach Straftaten mit extremistischem Hintergrund

Aufgaben der Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention

  • Wissenschaftliche Analysen zum politischen Extremismus und zu Präventionsstrategien sowie Erkenntnistransfer aus Wissenschaft und Forschung in die Polizeiorganisation
     
  • Wissensmanagement durch Erstellen und Betreiben eines polizeiinternen Informations- und Wissensportals (Intranet)
     
  • Stärkung der polizeilichen Aus- und Fortbildung
     
  • Beratung der Polizeiorganisation
     
  • Entwicklung von Präventionsansätzen und Begleitung ihrer praktischen Umsetzung
     
  • Aufklärung der Bürger über Gefahren des politischen Extremismus
     
  • Unterstützung zivilgesellschaftlicher Projekte gegen politischen Extremismus
     
  • zentrale Ansprechstelle der Thüringer Polizei für den Opferschutz bei Straftaten mit extremistischem Hintergrund

Logo

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Ansprechpartner

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Landespolizeidirektion Thüringen
Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention

Andreasstraße 38
99084 Erfurt

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Hinweise

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Fachtag „Islam und Muslime in Thüringen im Spannungsfeld von Zugehörigkeit und Ablehnung" am 17. Februar 2016 von 9.30 bis 18 Uhr im Evangelischen Augustinerkloster zu Erfurt. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.ev-akademie-thueringen.de