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Lernentwicklung

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Bemerkungen und Gespräche zur Lernentwicklung

Im Schuljahr 2011/2012 sind die "Gespräche zur Lernentwicklung" eingeführt worden und ab dem Schuljahr 2013/2014 werden "Bemerkungen zur Lernentwicklung" an allen Thüringer Schulen verbindlich. Diese Instrumente nehmen das Recht eines jeden Lernenden auf, in seiner Entwicklung bestmöglich individuell gefördert zu werden. Die Pädagoginnen und Pädagogen im Freistaat stellen sich diesem Anspruch. Unter anderem wurden in den zurückliegenden Jahren an etlichen Schulen bereits Gespräche und Bemerkungen zur Lernentwicklung durchgeführt.
Für einen erfolgreichen Start der allgemeinen Praxis wurden in einer Arbeitsgruppe (TMBWK, ThILLM, Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten) Erfahrungen und bereits vorliegende Materialien intensiv ausgewertet. Das Ergebnis sind die hier eingestellten Vorlagen und Hinweise für die Bemerkungen und Gespräche zur Lernentwicklung. Das vorliegende Material schreibt die grundlegenden Aspekte der Gespräche und Materialien zur Lernentwicklung fest, ist aber gleichzeitig so offen gehalten, dass bisher erfolgreich durchgeführte schulische Eigeninitiativen in diesem Bereich fortgeführt werden können.
Die Vorlagen und Hinweise sowie die Empfehlung für einen Ablaufplan der Bemerkungen und Gespräche zur Lernentwicklung sollen den Lehrkräften eine handhabbare Orientierungshilfe bieten.

Empfehlungen eines Ablaufplanes zur Umsetzung der Bemerkungen und Gespräche zur Lernentwicklung 


Der obige Ablaufplan zu den Bemerkungen und den Gesprächen zur Lernentwicklung ist eine Empfehlung. Die konkrete Umsetzung liegt in der Verantwortung der Schule und soll sich aus dem Schulkonzept und dem Entwicklungsstand der jeweiligen Schule heraus ergeben. Da Lernen ein dynamischer, individueller und kontinuierlicher Prozess ist, müssen auch die Bemerkungen und Gespräche zur Lernentwicklung diesen Prinzipien entsprechen. Dies bedeutet, dass zu Beginn des Schuljahres die Schüler und Eltern über die Bemerkungen und Gespräche zur Lernentwicklung informiert werden. Dabei ist deutlich zu machen, dass Schüler, Eltern und Lehrer Partner in der Gestaltung des Lernprozesses des Schülers sind.

Ausgehend von dem Ist-Stand der Lernentwicklung eines Schülers sind im Laufe des Schulhalbjahres individuelle Lernziele und die entsprechenden Maßnahmen zur Zielerreichung abzuleiten und festzulegen. Die Basis der Formulierung der individuellen Ziele bildet die Perspektive des Schülers. Dadurch soll die aktive Rolle des Schülers gestärkt und kontinuierlich die Selbstreflexionsfähigkeiten des Schülers weiterentwickelt werden. Daneben bedarf es des konstruktiven Feedbacks an den Schüler.  Die Zielerreichung und die Lernentwicklung des Schülers sind zeitnah zum Erstellen der Zeugnisse einzuschätzen und dem Zeugnis in Form der Bemerkungen zur Lernentwicklung beizulegen. Das Gespräch zur Lernentwicklung soll, unter Beachtung der Festlegungen der Schulkonferenz, in einem möglichst engen zeitlichen Zusammenhang zu den Bemerkungen zur Lernentwicklung geführt werden. Wichtig für den Erfolg des Gespräches zur Lernentwicklung ist es, dass alle Beteiligten sich auf das Gespräch vorbereiten können.

Auf den Bemerkungen und dem Gespräch aufbauend werden dann die Bemerkungen zur Lernentwicklung im zweiten Schulhalbjahr fortgeschrieben.

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