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Unterstützer

Unterstützer

Das Unterstützungssystem dient dem Ziel der Gewährleistung von individueller Förderung  eines  jeden Schülers in guter Qualität.
Als Unterstützer agieren u.a. Fachberater mit Expertisen für verschiedene  sonderpädagogische Förderschwerpunkte  bzw. Förderbereiche.
Landesweit sind diese Kollegen in den Förderschwerpunkten körperliche und motorische Entwicklung (KME), geistige Entwicklung (GE), Hören, Sehen und im Förderbereich Autismus als Fachberater tätig.
Im Kontext der Förderschwerpunkte emotionale und soziale Entwicklung (ESE), Lernen und Sprache  unterstützen sie regional  in ihren Schulamtsbereichen.
Für beide Gruppen stehen Beratungen und Fortbildungen entsprechend der Förderbedarfe im Vordergrund. Diese  schließen u.a. die Unterstützung einzelner Pädagogen und Kollegien aller Schularten, Eltern sowie die Zusammenarbeit mit anderen Professionen ein.
Eine zusätzliche Ressource im Unterstützungssystem bieten in Thüringen schulamtsübergreifend arbeitende „Fachberater für die TQB" (TQB -Teams zur Qualitätssicherung der sonderpädagogischen Begutachtung).

Fachberater für den Förderschwerpunkt Sprache

Fachberater für die Förderschwerpunkte Hören, Sehen, körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung sowie für Autismus-Spektrum-Störungen

Fachberater für das Team zur Qualitätssicherung der sonderpädagogischen Begutachtung

Fachberater für den Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung sowie Lernen

ETEP - Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik

ETEP - Entwicklungstherapie/Entwicklungspädagogik

ETEP – ein Programm zur Prävention und Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindern mit schwierigem Verhalten und zum systematischen Aufbau solcher Kompetenzen in Gruppen

ETEP heißt Entwicklungstherapie/ Entwicklungspädagogik und ist ein Konzept, das von Mary Wood (Athens/ USA) in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde.

In Deutschland wird es seit 1991 durch Dr. Marita Bergsson in der Jacob-Muth-Schule in Essen erfolgreich praktiziert. Inzwischen arbeiten mehr als 400 Grund,- Förder- und weiterführende Schulen wirksam mit diesem Konzept in vielen Bundesländern.

In Thüringen begann die Arbeit mit ETEP 1999 in Bad Langensalza. Seit dem Schuljahr 2007/2008 werden zertifizierte ETEP-Pädagoginnen und Pädagogen in den Regionen der Staatlichen Schulämter ausgebildet. Diese Pädagogen setzen innerhalb ihrer jeweiligen Einrichtung das Konzept in unterschiedlichen Organisationsformen um.

Entwicklungspsychologische Grundlage ist ein Stufenkonzept, das im Wesentlichen eine Synthese aus den Konzepten folgender Wissenschaftler darstellt:

  • Erik H. Erikson: mit den Stufen der psychosozialen Entwicklung
  • Lawrence Kohlberg: mit den Stufen der Moralentwicklung und
  • Jean Piaget: mit den Theorien der kognitiven Entwicklung  des Menschen.

Leitgedanken von ETEP

 

Wesentliche Inhalte des Konzeptes

Ausbildung zum ETEP-Pädagogen

Ansprechpartner - ETEP-Trainer

Arbeitsgruppe Berufsorientierung (BO) bei sonderpädagogischem Förderbedarf

Arbeitsgruppe Berufsorientierung (BO) bei sonderpädagogischem Förderbedarf

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und deren Eltern finden in den Staatlichen Schulämtern Ansprechpartner, die zu Übergangs -möglichkeiten von den allgemein bildenden Schulen (Gymnasium, Regel- oder Förderschule) in weiterführende Bildungsgänge oder andere mögliche Bildungsmaßnahmen Auskunft geben und beraten können.
Ihr Aufgabenfeld umfasst.

  • Beratung zur individuellen Förderung im Prozess der Berufsorientierung (Förderplan, Maßnahmen zum Nachteilsausgleich, Schwerbehindertenproblematik laut Sozialgesetzgebung, Fördermöglichkeiten, Berufswegeplanung und Koordination) für Vertreter aller Schularten sowie für Firmen und Eltern
  • Ausbau der bestehenden Netzwerke in den jeweiligen Schulamtsbereichen
  • Zusammenarbeit mit den Berufsorientierungskoordinatoren (BOK) der Schulen und der Koordinatoren für den GU
  • Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf bzw. in die Arbeitswelt
  • Beratung zu Berufsbildungs- und -ausbildungsmöglichkeiten
  • Entwicklung eines Handlungsleitfadens für die am schulischen BO-Prozess Beteiligten
     

Ansprechpartner der Staatlichen Schulämter zur Berufsorientierung

Zusätzlich stehen in den Regionen  regionale Fachberater als Ansprechpartner für Lehrer und Eltern zur Verfügung.

Fachberater Berufsorientierung

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Ansprechpartner

Ansprechpartner

Thüringer Institut für
Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)

Heinrich-Heine-Allee 2-4
99438 Bad Berka