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Landeszentrale für Politische Bildung


 
Als Bildungseinrichtung des Freistaates Thüringen trägt die Landeszentrale für politische Bildung mit ihren Angeboten dazu bei, politische, gesellschaftliche und historische Zusammenhänge besser beurteilen zu können und die Bereitschaft zu wecken, Aufgaben in Staat und Gesellschaft wahrzunehmen.
Dabei liegt ihr insbesondere die Bildungsarbeit zur SED- Diktatur und zur nationalsozialistischen Diktatur sowie die Förderung der landeskundlichen Kenntnisse am Herzen.
Die Landeszentrale führt dazu Veranstaltungen verschiedenster Art in allen Regionen Thüringens durch. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Bereitstellung von Publikationen, welche selbst erstellt oder erworben werden und allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden.

Das aktuelle Halbjahresprogrammm, Einladungen zu den Veranstaltungen sowie das Publikationsangebot finden Sie unter:

http://www.thueringen.de/th1/lzt/


Landesschülervertretung
 


Die Landes-Schüler-Vertretung (LSV) setzt sich aus den Landes-Schüler-Sprechern und deren Stellvertretern jeder Schulart auf der Ebene des Landes zusammen. Zweck und Form sind durch die Thüringer Mitwirkungsverordnung festgelegt. Die gemeinsame Landesschülervertretung ist Organ der gemeinsamen Beratung der Schülervertretungen auf der Ebene des Landes. Sie kann aus ihrer Mitte den gemeinsamen Landesschülersprecher und seine beiden Stellvertreter wählen." [Auszug aus der Thüringer Mitwirkungsverordnung]
                         
http://www.lsv-thueringen.de/


Landeselternvertretung



Die Landes-Eltern-Vertretung (LEV) setzt sich aus den Landes-Eltern-Sprechern (LES) und deren Stellvertretern jeder Schulart auf der Ebene des Landes zusammen. Zweck und Form sind durch die Thüringer Mitwirkungsverordnungfestgelegt. "Die Landeselternsprecher der Schularten und ihre Stellvertreter bilden die gemeinsame Landeselternvertretung. Die gemeinsame Landeselternvertretung ist Organ der gemeinsamen Beratung der Elternvertretungen auf der Ebene des Landes. Sie kann aus ihrer Mitte den gemeinsamen Landeselternsprecher und seine beiden Stellvertreter wählen." [Auszug aus der Thüringer Mitwirkungsverordnung]

http://lev-thueringen.de/


Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien
 


Das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) ist die zentrale Einrichtung im Thüringer Bildungssystem zur Beratung und Unterstützung aller Schularten bei der ständigen Steigerung der Qualität der Bildung in unserem Land. Die Thüringer Landesregierung hat mit Anordnung vom 18.06.1991, kurz nach dem Vollzug einer äußeren Schulreform, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) errichtet.

Ansprechpartner:

Herr Ingo Wachtmeister
Telefon: 036458 56268
(Mittwoch bis Freitag)

Ingo Wachtmeister

http://www.thillm.de
 

EJB Weimar
 


Die Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte führt - orientiert an ihren inhaltlichen Schwerpunkten - internationale Begegnungen mit jungen Menschen aus Europa durch und fragt in diesem Zusammenhängen auch nach der europäischen und internationalen Dimension von Demokratieentwicklung und Demokratiegefährdung. Darüber hinaus werden für unterschiedliche Zielgruppen auch Veranstaltungen angeboten, bei denen allgemeine Themen und Fragen aus dem Bereich der Europäischen Union im Mittelpunkt stehen. Für die EJBW ist es wichtig, politische Themen auch mit kulturpädagogischen Methoden zu verknüpfen und mit neuen Angebotsformen zu experimentieren, um ein Lernen mit Kopf, Hand und Herz zu ermöglichen. Mehr als andere Bildungseinrichtungen weitet die EJBW diese Angebote auch auf Kinder ab 8 Jahren aus, weil außerschulische politische, kulturelle und interkulturelle Bildung möglichst frühzeitig beginnen sollte. Mit dem Reithaus als "Kinder- und Jugendkulturwerkstatt", mitten im berühmten Ilmpark, ist es gelungen, eine interessante Verzahnung zwischen kommunaler und überregionaler/internationaler Bildungsarbeit zu schaffen.
Die Auseinandersetzung mit unserem inhaltlichen Kern geschieht in vier Bereichen:

  • Politische Bildung: die Politisch-historische Bildung in der EJBW hat ihren Schwerpunkt in der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Stadt Weimar und den Konsequenzen, die sich daraus für die Gegenwart und Zukunft ergeben.
  • Interkulturelles Lernen und Internationale Begegnungen: Beim interkulturellen Lernen geht es darum, andere Kulturen kennen zu lernen und damit auch etwas über die eigene Kultur zu erfahren.
  • Kulturpädagogik ...heißt, sich ganzheitlich einem Thema zu nähern, gesamtgesellschaftlich relevanten Fragestellungen nachzugehen und Konzepte zu entwickeln , die mit Mitteln der Kunst mögliche Antworten oder Standpunkte formulieren. Die Schwerpunkte in der EJBW liegen auf Theater- und Medienpädagogik.
  • Europäische Politik und Kultur: Die EJBW möchte Kinder und Jugendliche dafür sensibilisieren, dass Europa ebenso wie die Nation und die Region eine Schicht ihrer Identität ausmacht. Gäste der Bildungsstätte sind in erster Linie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, Schulklassen sowie Kinder- und Jugendgruppen aus verschieden Ländern Europas.

http://www.ejbweimar.de
 

Stiftung Ettersberg
 


Die Stiftung ist der vergleichenden Erforschung europäischer Diktaturen im 20. Jahrhundert und ihrer demokratischen Transformation gewidmet. Sie soll zur historischen Aufarbeitung und der vergleichenden Analyse von Diktaturen faschistischer, nationalsozialistischer und kommunistischer Provenienz sowie autoritärer Regime beitragen, ihre Herrschaftsmechanismen und die sie tragenden Kräfte, aber auch die Bedeutung von Opposition und Widerstand gegen autoritäre und totalitäre Unterdrückung herausarbeiten und die Erinnerung an die Opfer diktatorischer Gewalt wach halten. Sie soll sich darüber hinaus mit den Problemen der "Bewältigung" von Vergangenheit, Fragen des Übergangs von der Diktatur zur Demokratie und den Stabilitätsbedingungen von freiheitlicher Demokratie beschäftigen.

http://www.stiftung-ettersberg.de
 

Demokratisch Handeln
 


Der Wettbewerb Demokratisch Handeln wird seit 1989 für alle allgemeinbildenden Schulen in Deutschland ausgeschrieben. Es werden Projekte, Initiativen und Ideen gesucht und unterstützt, in denen das Lernen für Demokratie und Politik um Erfahrungsmöglichkeiten erweitert wird sowie Themen und Aufgaben des Gemeinwesens in den Mittelpunkt eines verstehenden und handelnden Lernens kommen. Die "Lernstatt Demokratie" bietet dabei eine einzigartige Gelegenheit der Begegnung von Schülerinnen und Schülern.

http://www.demokratisch-handeln.de


Jüdische Landesgemeinde

Die jüdische Gemeinde ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und trägt den Namen "Jüdische Landesgemeinde Thüringen". Sie ist der Zusammenschluss aller im Freistaat Thüringen lebenden Juden. Der Sitz der Landesgemeinde ist in Erfurt. Die Aufgaben der Gemeinde bestehen in der religiösen, sozialen und kulturellen Betreuung der Gemeindemitglieder.
Die Jüdische Landesgemeinde Thüringen" arbeitet u.a. eng mit der Eduard und Clara Rosenthal Stiftung zusammen.

Quelle: http://www.erfurt.de/ef/de/leben/gemeinden/juedisch/


Verband der Schullandheime



Gegenwärtig arbeiten in Thüringen 22 Schullandheime, von denen 10 Schullandheime das vom Kultusministerium Thüringen und dem Landesverband der Schullandheime in Thüringen e.V. verliehene Gütesiegel "Anerkanntes Schullandheim des Landes Thüringen" tragen.

Schullandheime sind schulergänzende Lernorte, an denen Schüler und Lehrer in Form von Projektwochen (Dauer mind. 5 Tage) vertiefend an lehrplanbezogenen Inhalten arbeiten. Lernen und Leben werden hier ohne die organisatorischen Zwänge von Schule als Einheit erlebt und sie wirken insgesamt belebend auf die sozialen Bedingungen und das Lernklima in den Klassen.
Schullandheime werden häufig mit 'Landschulheimen' gleichgesetzt; das ist falsch.
Schullandheime sind zu unterscheiden von Landschulheimen/ Landerziehungsheimen, die eigene Schulsysteme darstellen und meist als Internate geführt werden.

http://www.th.schule.de/th/schullandheime/01/01_1.htm
 

BStU/TLStU


 
Die Behörde der Bundesbeauftragten (BStU) bewahrt in ihren Archiven die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR auf und stellt sie für verschiedene Zwecke nach strengen gesetzlichen Vorschriften Privatpersonen, Institutionen und der Öffentlichkeit zur Verfügung. In einem weltweit wohl einmaligen Vorgang wurden 1989/90 im Zuge der friedlichen Revolution gegen die kommunistische Herrschaft in Ostdeutschland die Dienststellen des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) von Demonstranten besetzt und die Auflösung dieses Unterdrückungsapparates erzwungen. Revolutionärer Bürgerwille und das frei gewählte Parlament der DDR ebneten den Weg für die Sicherung und kontrollierte Öffnung der Stasi-Akten. Mit der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 wurde die Behörde gegründet. Sie wurde von Joachim Gauck aufgebaut und wird derzeit von Marianne Birthler geleitet. Die BStU hat den Auftrag, die Öffentlichkeit über Struktur, Methoden und Wirkungsweise des MfS zu unterrichten. Sie trägt damit zur historischen, politischen juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der SED-Diktatur bei. Sie fördert die öffentliche Auseinandersetzung mit totalitären Ideen und Strukturen, indem sie öffentlich zu aufarbeitungspolitischen Fragen Stellung bezieht.

http://www.bstu.bund.de/cln_029/DE/Home/homepage__node.html__nnn=true

Außenstelle Erfurt

Außenstelle Gera

Außenstelle Suhl

Die Landesbeauftragte und die Behördenmitarbeiter bieten Auskünfte, individuelle Beratungen und Gespräche, Informationsmaterial, öffentliche Stellungnahmen und Veranstaltungen im folgenden Spektrum an:
1.    politische und rechtliche Aufarbeitung der MfS- und DDR-Altlasten
2.    Rehabilitierung und Wiedergutmachung für politisch Verfolgte zwischen 1945 und 1990 und die Thüringer Beratungsinitiative
3.    Beratung öffentlicher Institutionen, Behörden und Körperschaften
4.    Angebote der politischen Bildung: Veranstaltungen, Ausstellungen, Publikationen, Individualauskünfte, Literaturempfehlungen u.v.m.
5.    für Schüler: alters-, unterrichts- und projektgerechte Beratung, regionalgeschichtliche Arbeitsmaterialien, Vorträge, Projekttage
6.    für Studenten und Forschende: Forschungs- und Archivberatung
7.    Regionalgeschichtliche MfS- und DDR-Forschung und Zusammenarbeit mit Partnern der Aufarbeitung über die verschiedenen Themenfelder der SBZ- und DDR- Geschichte, Informationen zur Thüringer Zeitgeschichte zwischen 1945 und 1990

http://www.thueringen.de/de/tlstu/

Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
 

Anstoßen und fördern, informieren und vernetzen sind die Leitmotive der Stiftungsarbeit. Die Bundesstiftung Aufarbeitung ist Partnerin von Gedenkstätten, Museen, Geschichtsvereinen, unabhängigen Archiven, der Verbände der Opfer der SED-Diktatur, der Länder und Kommunen, der Wissenschaft und der politischen Bildung sowie der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, deren Projekte sie inhaltlich und - soweit möglich - finanziell unterstützt.

www.stiftung-aufarbeitung.de

www.stiftung-aufarbeitung.de/mediathek


Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk"

Das Thüringer Archiv für Zeitgeschichte "Matthias Domaschk" (ThürAZ) in Jena ist ein unabhängiges Spezialarchiv zur Thematik Opposition/Widerstand/Zivilcourage in der DDR. Es wurde 1991 im Rahmen der Aufarbeitung der Geschichte des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) gegründet. Die personellen Wurzeln des Archivs liegen in der DDR- Opposition, wie zum Beispiel der Jenaer Gruppe Künstler für Andere. Der Archivbestand setzt sich aus privaten Sammlungen (Privatarchive), Körperschaftsarchiven und thematischen Sammlungen zusammen. Das Spektrum der Dokumente reicht dabei von persönlichen Aufzeichnungen, Briefen und Eingaben über politischen und künstlerischen Samisdat, Fotos und Filmen bis hin zu in Kopie vorhandenen Unterlagen des MfS, wie OPK und OV. Einsichtnahme in Letztere kann unter Wahrung der gesetzlichen Bestimmungen und des Persönlichkeitsschutzes zu Forschungszwecken erfolgen. Der geographische Schwerpunkt liegt in den Grenzen des heutigen Freistaates Thüringen (ehem. Bezirke Erfurt, Gera, Suhl). Darüber hinaus befinden sich im Bestand Sammlungen, Materialien mit Bezug zu weiteren Orten bzw. Entwicklungen im Gesamtkontext der DDR. Das ThürAZ ist eine Einrichtung des Vereins Künstler für Andere e.V. (Jena). Das Archiv ist öffentlich zugänglich.

http://www.thueraz.de/


Evangelische Akademie
 


Die Evangelische Akademie Thüringen ist ein durch Geschichte, geistige Bezüge und geographische Lage prädestinierter Ort der Begegnung:
1.    für Jugendliche wie Erwachsene
2.    zwischen Ost und West
3.    von Kirche und Gesellschaft
4.    von Geistes- und Naturwissenschaften
5.    zwischen den Religionen und Weltanschauungen
6.    von Politik, Kultur und Wirtschaft
Organisiert werden Tagungen, Kongresse, Consultationen, Hearings und Vortragsreihen. Vor dem Hintergrund der klassischen Antike und des Christentums werden Grundfragen des Menschseins und brennende aktuelle Themen diskutiert.  Als offene Kirche in einer "offenen Gesellschaft" (Karl Popper) will die Akademie ihren Beitrag dazu leisten, dass evangelische Bildung und Verkündigung Anschluss finden an die aktuellen gesellschaftlichen Debatten und Entscheidungsprozesse. Das zielt auf die Entwicklung einer lebendigen und urteilsfähigen Bürgergesellschaft.

Jenseits der ritualisierten, ideologischen Auseinandersetzung von Partei-und Lobbygruppen richten wir unsere thematisch orientierte Arbeit insbesondere an Verantwortungsträger und Multiplikatoren in den Bereichen von Politik, Wirtschaft, Kultur und Kirche. Das Referat politische Jugendbildung macht außerdem spezielle Angebote für Jugendliche.

http://www.ev-akademie-thueringen.de