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Lernort Schullandheim

Lernort Schullandheim


Landesverband der Schullandheime in Thüringen e.V.:

„Ein gelungener Schullandheimaufenthalt kann die Qualität eines ganzen Schuljahres verbessern“
Andreas Möckel (Deutscher Reformpädagoge)

Schullandheim - Stätten des Lebens und Lernes am anderen Ort

Unsere Häuser laden schon allein durch die Ausstattung zum entdeckenden Lernen ein. Neben dem Gemeinschaftserlebnis spielt die Entwicklung  aller Kompetenzen eine besondere Rolle. Im Mittelpunkt stehen die Erweiterung sozialer und methodischer Kompetenzen sowie die Ausprägung von Selbstkompetenz. Schullandheime verstehen sich deshalb nicht als eine Art „Kinderhotel“. Lehrer, Schüler und Mitarbeiter gestalten den Aufenthalt  durch ihr Handeln aktiv mit. Die Schüler arbeiten  fächerübergreifend und handlungsorientiert. Sie übernachten in den Einrichtungen, verbringen die Freizeit gemeinsam und werden verpflegt. Solche Erlebnisse sind in einer Zeit, in der Kontakte nicht selten über soziale Netzwerke, als von Mensch zu Mensch erfolgen, eher Vereinzelung als Gemeinschaft stattfindet, wichtiger denn je.
Ein Aufenthalt im Schullandheim folgt einem eigenen Rhythmus – ohne zeitliche Zwänge wie z.B. Stundenklingeln und Schulbus. Das pädagogische Personal begleitet die Klassen. Lehrer haben dadurch vielfältige Möglichkeiten, ihre Schüler zu beobachten. Oft entdecken sie ungeahnte Stärken oder auch Schwächen der  Kinder, die in der Schule  nur selten deutlich werden.

Übersichtskarte der Schullandheime in Thüringen


Schullandheime auf einer größeren Karte anzeigen
 

Schullandheime – Orte mit einer Vielfalt an pädagogischen Angeboten

Jedes SLH hat spezielle thematische und regionale Angebote entwickelt und arbeitet mit den Partnern vor Ort zusammen. So können sich die Klassen mit bestimmten Themen befassen, Arbeitsmethoden kennenlernen und trainieren und gleichzeitig einen besonderen Teil ihrer Heimat entdecken. Informationen über die ganze Bandbreite der Angebote findet man unter www.slh-thueringen.de und bei den einzelnen Heimen.

Schullandheime – Einrichtungen mit hohem pädagogischem Qualitätsstandard

Unsere Schullandheime arbeiten sowohl nach dem Thüringer Kompetenzmodell, als auch entsprechend dem Thüringer Bildungsplan bis 18 Jahre. Die Mitarbeiter werden in Weiterbildungen des Verbandes fachlich  weiterqualifiziert.
Gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport verleiht unser Verband das Qualitätssiegel „Anerkanntes Schullandheim des Landes Thüringen“. Die Richtlinien zum Erwerb dieses Gütesiegels legen besonderen Wert auf die qualitative Seite des dargestellten Projektes. Unter www.slh-thueringen.de erfährt man auch, welche Schullandheime dieses  Qualitätssiegel  aktuell führen dürfen.

Schullandheime – Aufenthalte sind im gesamten Schuljahr empfehlenswert

Schullandheimfahrten sollten nicht nur stattfinden, wenn ein Abschnitt der Schulzeit zu Ende geht. Es ist u.a. auch sinnvoll, in ein Schullandheim zu fahren, wenn Lehrer und Schüler sich besser kennenlernen wollen (z.B. Anfang bis Mitte des Schuljahres). Ein Schullandheim ist auch der  geeignete Lernort, um bestimmte Themen intensiver und umfangreicher bearbeiten zu können als in der Schule, einfach weil Ausstattung und Bedingungen dort darauf abgestimmt sind. Fähigkeiten wie z.B. Selbstständigkeit, Teamgeist und Toleranz können trainiert oder ein eigenes Projekt (Theaterstück, Klassenzeitung…) umgesetzt werden. Nicht zuletzt kann man auch eine lange ferienlose Zeit sinnvoll durch einen Schullandheimaufenthalt unterbrechen und sich und den Schülern ein gemeinsames Erlebnis schaffen. Das stärkt den Zusammenhalt und gelernt wird dabei auch noch. Dies ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert.

Schullandheime –  die Vor- und Nachbereitung der Aufenthalte

Damit der Schullandheimaufenthalt ein Erfolg für Schüler und Lehrer werden kann, muss dieser möglichst langfristig geplant und in den Schuljahresablauf eingeordnet werden. Neben den entstehenden Kosten und den Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten spielen die pädagogischen Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten eine große Rolle. Eltern und Schüler haben hierbei ein Mitspracherecht. Beide sollten in die gesamte Planung mit einbezogen werden. Wenn gemeinsam mit Schullandheimpädagogen und Fachlehrern eine inhaltliche Vorbereitung erfolgt, kann  das Lernen im Schullandheim mit dem Lernen in der Schule noch besser verknüpft werden. Es spielt so im weiteren Unterrichtsgeschehen eine größere  Rolle.  
Wir empfehlen die Absprache des Programms und die Abstimmung der Ziele vor Ort. So lernt der Lehrer bereits im Vorfeld das SLH, das Personal und die Arbeitsbedingungen kennen.
Bilderschauen, Ausstellungen  oder ähnliche Präsentationen  -  möglichst mit Einbeziehung anderer Fachlehrer und Eltern -  helfen,  das Erlebte noch einmal Revue passieren zu lassen und den  Aufenthalt zu reflektieren.  Die Ergebnisse können  besser nachwirken.

Schullandheime – in eigener Sache

Dem Landesverband der Schullandheime in Thüringen e. V. gehören derzeit 20 Schullandheime an. Davon befinden sich 10 Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft. Die anderen 10 Schullandheime haben entweder freie oder private Träger.
Unsere Kooperationspartner sind: das TMBJS, das THILLM, LKJ, der Paritätische Thüringen  sowie regionale Vereine und Verbände.

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Ansprechpartner

Ansprechpartner

Katharina Lorkowski
Schullandheim Seelingstädt
Seelingstädt 12
07580 Seelingstädt
Telefon: 036608 2402
Telefax: 036608 97023

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