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ZS155: Trofim Lyssenko und der Lyssenkoismus in der Sowjetunion
(öffentlich) Ein Zeitsprung über eine Pseudowissenschaft

Medienart
Online-Medium

Sprachen
Deutsch

Produktionsjahr
2018

Medien-Nummer
00005580

Medienvorschau:
Produktionsland: Österreich, Bundesrepublik Deutschland
Serientitel: Podcast Zeitsprung
Kurzinhalt: Wir springen etwa 100 Jahre zurück in die Sowjetunion und beschäftigen uns mit Trofim Denissowitsch Lyssenko und dem nach ihm benannten Lyssenkoismus. Der Agrarwissenschaftler entwickelt in den 1930er Jahren ein pseudowissenschaftliches Konzept, angelehnt an den Neo-Lamarckismus. Er vertrat aber nicht nur die Ansicht, dass Pflanzen Eigenschaften, die sie im Laufe ihres Lebens erworben haben, vererben können, sondern lehnte Mutation und Selektion gänzlich ab und negierte die Existenz von Genen als unsozialistisch und deshalb falsch.
Allerdings gelingt es Lyssenko, Stalin von seinen Ideen zu überzeugen und so steigt sein Einfluss, bis der Lyssenkoismus nicht nur als alleinige Lehrmeinung festgeschrieben wurde, sondern die Genetik überhaupt als faschistische und bourgeoise Wissenschaft diskreditiert wurde und zahlreiche Forscher verfolgt wurden und ihre Stellen verloren. Während der Lyssenkoismus viele Jahre als überwunden galt, lässt sich in letzter Zeit ein Neo-Lyssenkoismus beobachten.
Anzahl-Laufzeit-Farben: 43 min
Adressaten: Allgemeinbildende Schule
Sachgebiete: - Geschichte -> Epochen -> Neuere Geschichte -> Weitere Themen der neueren europäischen Geschic
Schlagworte: Podcast, Zeitsprung, Agrarwissenschaft, Lamarckismus, Lyssenko, Lyssenkoismus, Stalin

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