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Workshopangebote Forum Lehrergesundheit

Workshopangebote Forum Lehrergesundheit

Workshopangebote

WS 1: Dr. Andreas Hillert: Arbeit und Gesundheit im Lehrerberuf (AGIL) – ein strukturiertes berufsbezogenes Präventions- und Therapieprogramm
Werden gesunde und psychosomatische belastete Lehrerinnen und Lehrer miteinander verglichen, dann unterscheiden sich diese Gruppen praktisch nicht in Bezug auf schulische Rahmenbedingungen, Klassengröße, Lage und Ausstattung der Schulen ect. , sondern hinsichtlich individueller Einstellungen und Strategien, mit denen der Beruf ausgeübt wird. Hohe Verausgabungsbereitschaft, hohe Resignationstendenz, Hemmungen bezüglich offensiver Lösung von Konflikten, hohe, dabei wenig konkrete Anforderungen an sich selber,… Aspekte dieser Art sind die relevanten Risikofaktoren von psychosomatischen Problemen (auch) im Lehrerberuf! Im Rahmen des Workshops sollen Hintergründe und Inhalte des AGIL- Programms vorgestellt und diskutiert werden insbesondere auch im Hinblick auf die Frage, inwieweit die Reflexion solcher Strategien für alle den Lehrerberuf ausübenden Menschen sinnvoll und hilfreich sein könnten.

WS 2: Friedemann Schlede: Ursachen von Aggression, Umgang mit aggressiven Schülern und erprobte Interventionstechniken
Anregungen zu einem differenzierten Umgang mit schwierigen Schülern damit Lehrer nicht ausbrennen.

WS 3: Christine Schild: Improvisationstheater
Spielerisch etwas Neues ausprobieren? Den Kopf freibekommen? Spaß haben?  Den „Akku“ mit viel Energie aufladen? Wir probieren Wahrnehmungs-, Sensibilisierungs- und Körperübungen aus, erfinden gemeinsam eine aberwitzige Geschichte und nähern uns über Standbilder einer szenischen Umsetzung.

WS 4: Michael Hock: Aktiv gegen innere Antreiber und hemmende Glaubenssätze
Antreiber sind interne, in der Kindheit gelernte Anweisungen, die wir uns –unbewusst – selber geben, wenn wir in Stress geraten bzw. unser  Selbstbewusstsein angekratzt wird. Sie versprechen zwar Erfolg und Selbstbestätigung, führen jedoch letztlich in eine Selbstabwertung. Auch Glaubenssätze, wie etwa „Ich darf keine Schwäche zeigen“, machen ohne situationsgerechte Gegenspieler krank.

WS 5: Barbara Ulitzsch: Atempause für Lehrer – Atempause im Unterricht
Unser Atem reagiert auf alle äußeren Ereignisse und Einflüsse. Er wird davon verändert und geprägt. Doch es gibt auch den umgekehrten Weg: unser Atem vermag auszugleichen. Angebote sanfter, schlichter Körperarbeit bringen den Leib in die Empfindung. Der Kopf darf mal Pause machen. Es darf gegähnt, geräkelt und  natürlich gelacht werden. 5 Minuten Spannungsausgleich   können Schülern und Lehrern auch im Unterricht helfen. Körperempfindung entsteht, ich kann sie spüren – ohne Leistungsanspruch, wertfrei.

WS 6: Monika Loosch: Bewusstes Wahrnehmen mit kreativen Mitteln
Ein Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne und des Denkens bietet uns eine Fülle von Bildern, Versuchen und Angeboten zum bewussten Wahrnehmen bei der Gestaltung des Schulalltags/Alltags.


WS 7: Dr. Faust: Stressprävention „ Mensch ärgere dich nicht so viel“
Stressfallen wahrnehmen und ihnen entgehen, Stresssignale des eigenen Körpers ernst nehmen, sich selbst Gutes tun und positiven Stress genießen lernen


WS 8: Prof. Dr. Emil Schmalohr: Ursachenzuschreibungen (Attributionen) bei Mobbing, Stress und Burnout

WS 9:
Ralph Sandvoß: Wirksame Methoden und Instrumente zum Stressmanagement und zur Gesundheitsförderung für Lehrkräfte – Erfahrungen aus Therapie und Coaching
Bei erschöpften, ausgebrannten und psychosomatisch erkrankten Lehrerinnen sind sog. „Beziehungskrankheiten“ weit verbreitet. Ungelöste Konflikte, psychische und körperliche Anspannungen in der Schule und zuhause führen nicht selten zu psychischen Erkrankungen. Es ist eine „gesunde Kommunikation“ mit sich selbst und mit anderen gefragt.
Im Workshop werden verschiedene Übungen und Methoden zur Stressprävention und zum Selbstmanagement im Lehrerberuf vorgestellt und erlebbar gemacht, die sich im Einzel- und Gruppencoaching und in ganzheitlichen psychosomatischen Therapieansätzen bewährt haben.

WS 10:
Wolfgang U. Lauer : Was haben Wahrnehmung und Gedächtnis mit Gesundheit zu tun?
Neurobiologen und Verhaltenswissenschaftler haben mittlerweile sehr anschauliche Erklärungen dafür, dass und wie sich unser menschlicher Körper durch seine Besonderheit der individuellen Wahrnehmung, gedächtnisspezifischen Verarbeitung und verhaltensgemäßen Auslagerung energetisch in mentalen, psychischen und physischen bereichen organisiert. Auf dieser Grundlage entdecken, untersuchen und bewältigen wir unterschiedlichste Prozesse, die uns mehr als für situative Bewältigung erforderliche Energie rauben und damit nicht zuletzt unsere Gesundheit gefährden.

WS 11: Dr. Wilhelm Ambold: 1. Bewusstseinshygiene und Stressbewältigung als Gesundheitsfaktoren im Lehreralltag
Bewusstseinskontrolle und Selbstwirksamkeitsüberzeugung schaffen Ordnung im Bewusstsein, Stressmechanismus, Stressoren im Lehreralltag – Bewältigungsstrategien, unbewusste Körpersprache bei Stress und deren Wirkung über Spiegelneuronen auf Schüler, Aktivierung des Erwartungs- und
Belohnungssystems im Gehirn – positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele
2. Ganzheitliche Betrachtungen zum Motivationsprofil bei Lehrern/-innen, psychosomatische Wirkungen und Präventionen zur Erhaltung von Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden und Gesundheit

WS 12: Ingo Kleinke: Schüler in Balance – ein Baustein für eine bessere Lehrergesundheit
Im Workshop soll den Fragen nachgegangen werden: „Wie beeinflusst Schülerverhalten die Lehrergesundheit? und  „Welche Möglichkeiten bieten sich Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen von Schule ein Lernen und Lehren in Balance zu fördern?“

WS 13: Eva-Maria Ortmann: Sprecherziehung
Der Lehrerberuf ist ein Sprechberuf. Die Stimme als wesentliches „Werkzeug“ des Lehrers muss hohen Anforderungen genügen. Bei angemessenem Gebrauch kann sie auch enormen Belastungen über Jahre standhalten. Gelingt dies nicht, können Übungen helfen, die stimmliche Präsenz zu stabilisieren und zu steigern. Der Workshop beinhaltet eine Einführung in die Stimmphysiologie und Übungen zu Entspannung, Lockerung und Atemtechnik. Wir arbeiten am Einsatz der Resonanzräume und trainieren die Kraftstimme. Außerdem werden Hinweise zur Stimmpflege gegeben

WS 14: Kerstin Lang: Leben in Balance
Bewegungsmangel, beruflich oder emotionale Belastungen und Fehlernährung fordern mehr Energie von uns, als wir scheinbar zur Verfügung haben. Ziel dieses Workshops ist es, mit mehr Lebensenergie den Alltag zu meistern. Neben einem Überblick über psychische und physische Belastungsfaktoren werden Strategien vermittelt, wie Sie mit diesen „Energieräubern“ umgehen und welche praktischen Übungen im Tagesablauf oder in der Übungsstunde einfließen können.

WS 15: Martina Kessler, Petra Fritze:  „Grenzen erkennen und Grenzen setzen“
1. Der Lehrerberuf enthält ein besonders hohes Beanspruchungspotential.
Im Workshop erhalten Sie Informationen über die physiologischen Reaktionen des Körpers bei anhaltender psychischer Belastung. Damit soll eine Sensibilisierung für die rechtzeitige Wahrnehmung und Erkennung eigener körperlicher und seelischer Belastungsgrenzen erfolgen. Sie erhalten Aufklärung über die Folgen ständiger Grenzüberschreitungen -psychosomatischer Beschwerden, Angst, Depression, Burnout. Was können Sie tun, um psychisch gesund zu bleiben?
2. praktische Übungen (Yoga)
Yoga als eine Möglichkeit, körperliche und damit auch psychische Grenzen zu erkennen und zu setzen.

WS 16: Wolfgang May: Demokratische Konfliktlösung, Verbesserung der Kommunikation
Durch bewussten Verzicht auf Machtmittel und Drohungen werden negative Folgen und Frust vermieden. Geeignete Kommunikation kann Missverständnisse und Spannungen vermeiden.

WS 17: Heike Thiel: Wege zur Balance – Entlastung und Gesundheit im Schulalltag
Lehrer/innen sind einem hohen Druck an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt. Die engen strukturellen Bedingungen im Schulsystem lassen wenig Raum und Zeit für eine stressfreie und partnerschaftliche Kommunikation mit Schülern und Kollegen. Die Trainerin reflektiert und analysiert akute Stresssituationen und gewohnte Reaktionsmuster. Sie vermittelt Methoden zur Stärkung von gesunden und ausgeglichenen Verhaltensweisen. Auf der Basis von psychosomatischem Grundlagenwissen und unter Anwendung einiger ausgewählter interaktiver Übungen erfahren die Teilnehmer/innen Wege zur Entlastung und Balance im Schulalltag.

WS 18: Dipl. med. Heike Kleineberg: Begegnung – Bewegung – Berührung – den Sommer genießen
Ziel der Anwendung und interdisziplinären Therapie der psychosomatischen Symptome und Erkrankungen ist die Stärkung der Selbstkompetenz, die Salutogenese, die Prävention und Integration sowie die Kommunikation von Körper, Geist und Seele – als Anerkennung und Pflege der Bio-Psych-Sozialen Einheit Mensch. In der Tanztherapie entwickeln und entfalten sich die menschlichen Potentiale durch Bewegung- Begegnung und Berührung mit Unterstützung durch die spezielle Musik und Rituale sowie unter Berücksichtigung internationaler Traditionen.

WS 19: Doreen Peters: Mentalbalance: Lehrergesundheit beginnt im Kopf
Die Teilnehmer erfahren, welche Wirkung der Geist (Gedanken) auf den Körper und den Gefühlszustand hat. Sie erlernen kleine mentale Techniken zur Stärkung von Körper und Geist., die sie im Alltag anwenden können. Sie erhalten wertvolle Impulse im Umgang mit Stress und erfahren, wie sie mit mentaler Stärke den Körper und die Seele schützen können und einen Zustand innerer Balance erreichen.

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Ansprechpartner

Ansprechpartner

Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen in den Schulämtern

  • Schulamt Mittelthüringen
    Martina Kessler, Tel.: 0361/3785129
    Beate Schmidt, Tel.: 036458/5760
     
  • Schulamt Westthüringen
    Dagmar Tirsch, Tel.: 03603/825613
    Dr. Karin Brand, Tel.: 0361/3785146
     
  • Schulamt Nordthüringen
    Sylvia Dette, Tel.: 036074/37415
    Johannes Kuban, Tel.: 036074/37574

Ansprechpartnerin im Thillm 

  • Annett Juvier, Tel.: 036458/56216