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"Nachhaltiger Schulweg"

„Der Schulweg ist der Kinder Lust…“

Wer hat etwas davon, wenn Kinder zu Fuß zur Schule kommen?

Schülerinnen und Schüler
Regelmäßige Bewegung stärkt die Abwehrkräfte, beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor und macht auch außerdem viel Spaß. Auf dem Schulweg kann man mit Mitschülerinnen und Mitschülern einiges erleben, besprechen, lachen. Außerdem nimmt man die Umgebung bewusster wahr und lernt, sich selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen.

Lehrerinnen, Lehrer und Eltern
Kinder, die sich viel bewegen, können sich auch besser konzentrieren. Dadurch macht das Lernen viel mehr Spaß. Zeitdruck, Hektik und Stau: Für viele Eltern, die täglich ihre Kinder mit dem Auto in die Schule bringen, gehört das zum Alltag. Wenn Kinder den Weg zur Schule zu Fuß gehen, fällt dieser Stress für Eltern und Kinder weg. Durch weniger Straßenverkehr vor der Schule erhöht sich auch die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr.

Umwelt
Wer mit dem Auto unterwegs ist, schadet der Umwelt. Das Umweltgift CO2 wird ausgestoßen. Dieses Umweltgift verpestet die Luft und ist dafür verantwortlich, dass immer mehr Pflanzen- und Tierarten aussterben. Wer zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad fährt, erzeugt kein zusätzliches CO2 und schon so die Umwelt.

Materialien

Flyer zum Wettbewerb (pdf)
Weitere Vorschläge zur Aktion (pdf)
Auswertungstabelle (doc)
Informationsblatt zum Laufbus (pdf)
Anmeldung zum Laufbus (doc)
Kindervereinbarung zum Laufbus (doc)
Vereinbarung für Busbegleiterinnen und Busbegleiter (doc)
Bewegungstagebuch (doc)
Schulwegetagebuch (doc)
Mein Schulweg (doc)
Unser Schulwegeplan (doc)
Reporterauftrag (doc)
Stopp-Uhr (doc)
Ausmalbild 1 (doc)
Ausmalbild 2 (doc)
Ausmalbild 3 (doc)

Thüringer Bildung und BNE

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung)

Die Mitwirkung des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK) an der Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist zentrales Element im Bestreben des Freistaats nach einer nachhaltigen Entwicklung im Land.

Zur Umsetzung der UN-Dekade BNE in Thüringen wurden eine Nichtregierungsorganisation – der Arbeitskreis Umweltbildung Thüringen e.V. (akuTh) – und die Landesregierung mit der Leitung beauftragt. Eine Dekade -Koordinationsstelle bündelt und koordiniert die Aktionen. Vertreter des TMBWK, des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz sowie des akuTh bilden ein Kernteam, welches die strategische Umsetzung der UN Dekade plant und unterstützt. Ähnlich wie auf Bundesebene wurde in Thüringen ein Runder Tisch gegründet, der die Thüringer Bildungsakteure aus Wirtschaft, Sozialem und Umwelt vereint und sich drei- bis viermal im Jahr trifft. In Arbeitsgruppen können die Mitglieder an spezifischen Zielstellungen arbeiten.

Laut Beschluss des Nationalkomitees wurde im Jahr 2008 ein besonderes Augenmerk auf nachhaltige Schülerfirmen gelegt. Deshalb leitet das TMBWK die AG „Nachhaltige Schülerfirmen“, welche eine Arbeitsgruppe des Thüringer Runden Tisches ist.

Des Weiteren hat der Thüringer Runde Tisch bereits fünf Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Dekade im Freistaat erarbeitet (aktuell: Thüringer Aktionsplan zur Umsetzung der Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung 2000-2014). Die Broschüre beschreibt Grundlagen und Akteure, enthält aber auch einen Projektkatalog mit thüringenweiten Initiativen. Weitere Informationen, auch zur Arbeitsgruppe „Nachhaltige Schülerfirmen“ findet man unter www.dekade-thueringen.de.

Mit dem Thüringer Bildungsmodell “Neue Lernkultur in Kommunen“ wird das Entwicklungsvorhaben „Eigenverantwortliche Schule“ um die Dimension „Kommune“ erweitert. Nelecom trägt damit dazu bei, die gesellschaftliche Wirkung BNE zu stärken ( www.nelecom.de).

Angebote der BNE-Multiplikatoren

Um den Anforderungen an die neue Bildungslandschaft gerecht zu werden, ist die Einbindung von Gestaltungskompetenz der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) sowohl  in den Unterricht  als auch in den außerunterrichtlichen Bereich ein wichtiges Erziehungsziel. Gestaltungskompetenzen der OECD und das Thüringer Kompetenzmodell können in Einklang gebracht werden und bieten viele Möglichkeiten, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler weiter zu entwickeln.

Fortbildungsangebote:

  • Was ist eigentlich Bildung für nachhaltige Entwicklung?
  • Gestaltungskompetenzen der OECD und Thüringer Kompetenzmodell
  • Gestaltungskompetenzen spielerisch erfahren
  • SOL und Erwerb von Gestaltungskompetenz
  • Arbeit mit der Grundschulbox (BNE)
  • Vom „grünen“ Inhalt zum Projekt im Sinne von BNE

Beratungsangebote auch für Schulleiter und Steuergruppen:

  • Schulprogramm und BNE
  • Gründung von nachhaltigen Schülerfirmen
  • Umsetzung von Zielvereinbarungen im Vorhaben „Eigenverantwortliche Schule“


Der zeitliche Rahmen der Veranstaltung kann variieren und mit den Multiplikatoren abgesprochen werden.

 
Aktionsplan

Ansprechpartner

BNE-Landeskoordinatorin am Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Anke Schroepfer (Referat 3A 3)
 

BNE-Multiplikatoren an Thüringer Schulen