Das Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" hat sich als anerkanntes Instrument zur Qualitätssicherung und -entwicklung der Berufsorientierung an Thüringer Schulen etabliert. Mit dem Bewerbungsprozess um das Siegel werden die Schulen angeregt, eine interne Selbstanalyse und Selbstbewertung vorzunehmen, die in einen ständigen Verbesserungs-prozess mündet. Konzeptionelle Klarheit und Konzentration auf nachhaltig wirkende Ziele, die Erschließung vielfältiger Potenziale, die Einbindung regionaler Akteure - insbesondere auch die Unternehmen - sowie der Wunsch nach kreativen Ideen stehen im Fokus der Bewertung.
Seit 2005 wird der Bewerbungsprozess zum Gütesiegel durch eine eigens eingerichtete Zentrale Jury gesteuert, in der die Initiative für Beschäftigung!, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern Thüringens, die Agentur für Arbeit, Unternehmensvertreter sowie die Landesarbeitsgemeinschaft SCHULEWIRTSCHAFT Thüringen vertreten sind.
Mit Abschluss der sechsten Ausschreibungsrunde - am 25. Januar 2011 - haben sich 181 Thüringer und eine hessische Schule um das Qualitätssiegel "Berufswahlfreundliche Schule" beworben. An 111 von ihnen (davon 14 Förderzentren, 80 Regelschulen, eine Integrierte Gesamtschule und 16 Gymnasien) wurde das Q-Siegel bisher verliehen. 72 Q-Siegel-Schulen haben sich erfolgreich der Re-Zertifizierung gestellt.
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